• Jen Quatuor

Schnelle Hilfe bei Nackenverspannungen

Aktualisiert: 23. Juni 2019

Mehrmals wöchentlich höre ich so etwas wie: "Ich kann meinen Kopf nicht richtig drehen.", „Mein Nacken ist verspannt." oder "Ich habe Kopfschmerzen / Migräne.“ Meistens kann man das mit ein paar Minuten Mobility-Training und Stretching selbst deutlich verbessern.

Vielleicht habt ihr schon einmal etwas von Faszien gehört. Um sie wird gerade ein großer Hype gemacht. In Wirklichkeit ist es nichts anderes als das Bindegewebe. Das verklebt mit der Zeit, wenn wir uns zu wenig oder zu einseitig bewegen. Du kannst dann vielleicht den Kopf nicht mehr richtig drehen. Es strahlt etwas deinen Arm hinunter oder du bekommst dadurch schlimme Kopfschmerzen. Oft führt das dann im Weiteren zu Verspannungen in der Halswirbelsäule.

Wärme ist da ein echtes Wundermittel! Leg dir abends im Bett eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen in den Nacken. Für's Büro oder für unterwegs helfen auch Wärmepflaster. Wenn du merkst, dass du deine Schultern hoch ziehst, arbeite bewusst dagegen. Zieh die Schultern tief und kreise sie in großen Bewegungen - vorwärts und rückwärts - damit lockerst du sie ein wenig.

Wenn du zuhause einen Faszienball oder einen Tennisball hast - perfekt! Nimm den Ball und lehne dich mit dem Rücken gegen den Ball an eine Wand. Lehne dich genau an die Stelle, die verspannt ist und baue dort Druck auf. Bewege dich langsam hoch und runter (ähnlich wie Balu der Bär, wenn er sich am Baum schrubbelt 😉).

Du wirst schnell merken, dass dir diese drei einfachen Methoden weiterhelfen. Übrigens kann man die Übungen auch zur Vorbeugung machen.


Viel Spaß & Erfolg beim Ausprobieren!



96 Ansichten